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Samstag, 7. Oktober 2017

Russisch Roulette-Gewinner/Franzens Mutter/Junggeselle/Darts/Kafka/Sieg

Wie siegt man sich zu Tode?
Zum Beispiel wenn man beim Russisch-Roulette auf Kugel setzt, wenn man dran ist, und gewinnt...

Stoßgebet, ab zum Himmel!
"Ich bin rein, mein Schwanz ist klein", ich reib ihn, werde noch reiner, mein Schwanz wieder kleiner, noch kleiner.

Kino-Toiletten-Inschrift
"Susanne, 24. Bin super geil, wer leckt mich, wer fickt mich? Ich mag aber kein Blasen. Schreibt Termin auf, bin öfter hier." Das törnt mich an!

"Mario, ich komme!"
Schade, dass ich vergessen habe, dass ich auf ner Fensterbrüstung im 70. Stock stand, Mario unten stand, Mario unten ist. Ich noch nicht!

1, 2, 3
Platsch, plumps! Ins Wasser gefallen...

Aber nicht nur im Wasser gefall ich mir
Auch im Spiegel! Und in der Apotheke und und und...

Das Werfen
Die Wurfpfeile sind scharf, die Frau auch, Rasierklingen ebenso, schärfer noch als ihr Augenlicht... Es war!

Überhaupt total egal
"Heute sprach ich beim Frühstück mit der Mutter zufällig über Kinder und Heiraten, nur ein paar Worte, aber ich bemerkte dabei zum ersten Mal deutlich, wie unwahr und kindlich die Vorstellung ist, die sich meine Mutter von mir macht. Sie hält mich für einen gesunden jungen Mann, der ein wenig an der Einbildung leidet, krank zu sein. Diese Einbildung wird mit der Zeit von selbst schwinden, eine Heirat allerdings und Kinderzeugung würden sie am gründlichsten beseitigen. Dann würde auch das Interesse an der Literatur auf jenes Maß zurück gehn, das vielleicht den Gebildeten nötig ist. Das Interesse an meinem Beruf oder an der Fabrik oder an dem, was mir gerade in die Hände kommt, wird in selbstverständlicher ungestörter Größe einsetzen. Zu dauernder Verzweiflung an meiner Zukunft ist daher nicht der geringste, mit keiner Ahnung zu berührende Grund; zu zeitweiliger Verzweiflung, die aber auch nicht tief geht, ist dann Veranlassung, wenn ich wieder einmal den Magen verdorben zu haben glaube oder wenn ich, weil ich zu viel schreibe, nicht schlafen kann. Lösungsmöglichkeiten gibt es tausende. Die wahrscheinlichste ist, dass ich mich plötzlich in ein Mädchen verliebe und von ihm nicht mehr werde ablassen wollen. Dann werde ich sehn, wie gut man es mit mir meint und wie man mich nicht hindern wird. Wenn ich aber Junggeselle werde wie der Onkel in Madrid, wird es auch kein Unglück sein, weil ich in meiner Gescheitheit mich schon einzurichten wissen werde... Eine Stunde dann auf dem Kanapee über Aus-dem-Fenster-Springen nachgedacht...: Gegen das Fenster laufen und durch die zersplitterten Hölzer und Scheiben, schwach nach Anwendung aller Kraft, die Fensterbrüstung überschreiten." Franz Kafka: "Tagebücher 1910 - 1923", herausgegeben von Max Brod, Frankfurt am Main 1973, Seiten 125, 166 und 134 (19. Dezember 1911; 8. März 1912; 25. Dezember 1911).

Mittwoch, 3. Mai 2017

Das beginnt ja gleich hart/Luftrapaka/Gott im Himmel/Friedenskampf/Möwe Wauwau

Der Kampf
Erst kämpfte ich mich dahin durch, dann war ich in der alten Stammvideothek, die Rotschwarze gefiel mir, schrieb an einer Hausarbeit, wohl der letzten Uniarbeit, ich schaute mir CD's an, zwei waren leihbereit, da lugte ich nochmal zu den CD-ROM's hinter der Perle, neue da, mal gucken, ein Zock, der Mann solle sich ausziehen, nee, das wolle ich nicht, die Perle ging weg, entfernte sich von mir; ich fand sie interessant, sexy, aber da sie mich ignorierte, widmete ich mich weiterhin den heißen Sachen; die Bedienung, männlich, blieb im Hintergrund, dann kam noch ein Pärchen, das wohl nen Quickie machen wollte, ich schaute zu, den Beginn, dann wurde es hinaus komplimentiert; ein Typ kam, wollte auf die Couch rauf, aber die war mittlerweile umgeklappt, so viele Menschen drauf, aber davon würden sie ja nicht leben, nichts los. Und dann versuchte ich noch nen Killer einzuwickeln, es war ne Frau, wir waren essen, Salat und so, die Eltern kamen vorbei, die Verbrechensaufklärung gelang mir nicht, es ging um Müllschmuggel, was weiß ich. Jedenfalls schien die Frau auf mich zu stehn, wie ich auf sie.
Die Details krieg ich nicht auf die Reihe, viel weiter ging es wohl auch nicht; der Killer kam nicht, denn es war doch noch ein anderer da, den ich überführen wollte. Leicht zerschlagen bin ich jetzt, etwas mehr fast.

Ich träumte auch noch von nem Cora May-Porno
Der möglicherweise nicht Hardcore ist, sondern ein Sexfilmchen, den ich aber sehen möchte, wegen der angedeuteten, sechzehnjährigen Schulmädchen (hätt ich mir auch bereits in Wr. Neustadt kaufen können, dann entschied ich mich für anderen Schrott, für immerhin 9,95 Euro). Auch ein Zehner wär vermutlich ein lohnender Deal gewesen, sogar für nen Sexfilm (als am Samstag der "Lehrmädchenreport" auf Homosat 21 lief, war plötzlich der Videokanal weg, liegt es am Computer, nicht der mangelhaften Laserstrahlabdeckung des CD-Players, wie zuerst gedacht, so viele elektrische Wellen). Und dann befand ich mich wohl noch auf ner Straße, fand weder zu Shannen noch Jennifer Blau, von der ich mir einen abfantasierte, dass wir uns im Kaufladen in der Musik- und Videoabteilung trafen; sie war mit ner Freundin da, dann gingen wir nen Kaffee trinken, Jenny und ich dann ins Bett, bei ihr zuhause, mit der Bahn hin, Sex über nen Tag hin, 16 - 7 Uhr, etwas Schlaf dazwischen.

Ach ja, sehr witzig (Guter Witz)
Ich verstehe einfach nicht, warum ich lebenslänglich bekam, nur weil ich meine Mutter zerstückelte, vorher hab ich sie noch vergewaltigt, erwürgt, erst zerschnitten gebraten, da hat sie doch bestimmt keine Schmerzen mehr gehabt, -und dann hat die Sau noch nicht einmal geschmeckt, ihre linke Brust jedenfalls nicht.

"Luftrapaka" wird das Wort wohl nicht heißen sollen
Aber wat? Auftragsarbeit heißt es, es geht um nen XY-ungeklärt-Mordfall; es könnte sich auch um ne Tat handeln, Higl (so meine Vermutung, Stigl ginge notfalls auch, der Mann jedenfalls tot, mausetot, die Sau)?

"Ein Bischof wird Vater"
Wen hat den der geschwängert, sein Boyfriend?

"Miau, miau", die Möwe ist wieder da!
"Welche Möwe?"

Donnerstag, 13. August 2015

Studierende/Die Superfeten/Es machte Bumm/Der Detektiv/Brigitte Fossey

Der Student
"Wo bitte gehts zur Uni?"

Sun, Summer, Fun
All activity has gone.

Happy days, when we shaved
You and me, girl, onany.

16 Uhr 08!
War es vor einer Stunde! Wie spät ist es jetzt?

Schreibwahn
Stimmt wohl!

"Dreams are my Reality"
Brigitte Fossey wurde jünger, weil ich in den Spiegel schaute: La Boum 1 oder 2.
Richard Sanderson.

Sonnenklar
In der Obenohnebar wird kopflos bedient.

Der Detektiv
Ich beschatte eine Frau, folge ihr durch die Redlight-Zone, ein Viertel mit vielen Sexkinos, vielen Ausländern; es ist Abend, dunkel, die Frau geht vor mir, ich folge ihr, wie gesagt; sie geht die Straße geradeaus entlang, ich schaue mir die Auslagen der Pornoshops an, viele Südländer in den Läden, Ex-Jugoslawen und so, also ganz ungefährlich dürfte die Beschattung nicht sein, falls die Frau in so einen Laden reinginge, aber etwas angetörnt werde ich durch die Atmosphäre doch: Die Frau geht in einen Sexladen, ich hinterher, sie geht in den Kinoraum, ich löse ein Ticket, gehe in den Vorführraum; Licht brennt, Filmpause, einige Frauen befinden sich im Saal, ein Wunder, mein Beschattungsobjekt setzt sich zu ihnen, ich stelle mich etwas abseits, soll die Frau ja schließlich nur beobachten; das Licht geht aus, hoffentlich verliere ich sie nicht aus den Augen, setze mich neben den Ausgang, der Film beginnt, ein Porno, na klar, ein Typ neben mir, ca. sechzigjährig, möglicherweise ein Türke, drückt mir etwas in die Hand, Kokain? Nein, ein Pariser, ich schaue ihn fragend an, wat solls; die Frau verlässt den Saal, ich hinterher, sie rennt, ich will beschleunigen, ein Boy rempelt mich an, eine Jugendbande, wollen die etwas von mir, einer drückt mich in eine Ecke, die Frau verlässt den Shop, schaut sich um, ich erkenne sie, eine Blondine aus einer Dorfschulklasse, die ich besucht habe, nun schwarzhaarig; die Tür fällt ins Schloss, ich haue dem Typen neben mir einen vor die Maske, er weicht zurück, die anderen umzingeln mich, ich kriege einen Ellbogencheck ins Gesicht, Scheiße, Geschrei, ich gönne noch nem Typen was, kann mich befreien, raus aus dem Laden; die Frau ist weg, ich wandere aus der Nachtszene raus; ach ja, es geht ja um Koks, um Kolumbianer und so.
Neuer Tag, ich pennte in nem Hausflur, sammele meine Gedanken, wo ich die Frau suchen solle, wandere nen Weg entlang, ein Typ grüßt, den kenne ich doch auch, ebenfalls ein ehemaliger Schulkamerad, er hat die Matura nachgeholt, ist jetzt Anwalt, eine etwas anrüchige Person nun, er grüßt mich, strahlt mich an, ich denke mir, Vorsicht ist geboten, er greift zum Telefonhörer, "Vorsicht, Eckhard", ich gehe weiter, ein Fahrradfahrer kommt mir entgegen, hoffentlich kein Killer, bestimmt ein Killer, ich schaue dem Typen auf dem Fahrrad in die Augen, in der Faust hat er ne Pistole, er kommt auf mich zu, ich trete ihm vor den Lenker, mein Fuß lenkt seine Hand ab, ein Schuss löst sich, er blutet, das Fahrrad bricht über dem Typen zusammen, ich schaue mir die Pistole an, drücke noch einmal ab, er hat Handschuhe an, sein Gesicht wird zerfetzt; ich gehe weiter, als ob nichts wäre, der Boy wär höchstens 17, allerhöchstens. Der Anwalt hat bestimmt mit der ganzen Angelegenheit zu tun, ich biege in ein Waldstück ein, die Frau kommt mir in den Sinn, wieder einmal, attraktives Weibsstück.