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Donnerstag, 21. April 2016

Wienona-Schätzchen/Groschen/Mailbox/Literaturmafia

Winonan
"Du bist doch im Internet?" "Ja, den Codenamen darfst du raten." "Winona?" "Nein." "Ryder?" "Ja, immerhin, -aber ohne Interview wärst du nicht drauf gekommen, oder? Willst du mit mir kommunizieren?" "Klar, du bist sowas von niedlich, Mamma mia." "Ja, nicht wahr?" Echt, so schlank und rank, und das Gesicht in den Händen vergraben, "niedlich." "Ja, ich schäme mich nicht." Und dann suchte ich sie im Netz: "Ryder, bitte melde dich." "Was willst du denn von der schwulen Tunte, meinst du, es ist Winona, ha, ha, ha?" Ja, ich meine, hinterließ ne Mailboxnachricht, sie rief mich zurück (die Inhaberin der Mailbox): "Was willst du?" "Das möcht ich auch gerne wissen, vermutlich mit Winona Ryder ficken." "Das reicht jetzt." "Okay, okay, tschüs, du kennst ja meinen Code: Josie; wenn du willst, ruf mich, ich bin immer für dich da." "Jose?" "Nein, Josie, okay?" "Was bist du denn für ein Trampel, willst dir einen auf Winona pellen?" Funkstille (Datenstille, mein ich).

Literaturmafia
Videogestählt wanderte ich durch die Gegend, zwei Tage, nachdem ich bei nem Literaturagenten war, dem versicherte, dass niemand bisher meine Schriften las, sie zuhause deponiert seien. Etwas merkwürdig erschien mir die Frage schon, jedenfalls wurde ich etwas vorsichtig, als mir meines Erachtens nach ne Person folgte; als der Fremdling mich dann noch ansprach, bückte ich mich gerade rechtzeitig, dass sein Spritzenstich daneben ging, ich die in ihn ablenkte, ganz schön viel Kraft, immerhin; der Mann schrie auf, eher ein Boy, deshalb wohl auch so relativ unfähig; ich trat ihm in die Fresse, langsam strömten Leute herbei, jemand rief die Polizei, man hielt mich und ihn fest, der Boy versuchte ne Waffe zu ziehen, Pistole, vergeblich; und dann waren die Polizisten auch schon da, die Spritze wurde untersucht, eine leckere Heroinaidsmischung, aber der Boy war schon infiziert; meinem Literaturagenten hätte man nichts nachweisen können, wenn der gedungene Mörderanwärter nicht ausgepackt hätte, einen Anruf des Agenten auf dem Anrufbeantworter gehabt hätte. Der Boy sollte mich dann stoned in seinem Wagen irgendwo im Freien deponieren, eine Überdosis setzen, in meine Wohnung einbrechen (den Schlüssel benutzen; das wäre für Winfred ne Überraschung geworden).

Computerisierte Hochsprache
Mamma mia, ist das ne Scheiße, jetzt sitzt hier ein Genie, und ich muss mir den Kopf zerbrechen, wie ich es schaffe, mich im Dezember um die Sozialversicherungsbeiträge zu drücken, wohin sollte der Roll-In die auch überweisen, weil ich letzte Woche mehr als 20 Stunden arbeitete und diese Woche am Donnerstag den Schlussdienst übernahm, Lochsia sich dann abseilte (vor allem will ich die morgigen Nacht- bzw. montägigen Feiertagszuschläge kassieren; Frau Andorna sagte, ich solle morgen auf keinen Fall einstempeln, Lochsia solle was machen, ihr ne Notiz schreiben): Statt die Welt zu bewegen, feilsche ich um Centbeträge.

"Mein Vater, diese impotente Sau, hat es noch nie gemacht."
"Was?" "Gefickt!"

Mittwoch, 18. November 2015

Eulenspiegel/Mr. President/Irland/Drei Frauen an der Hand

Verlag Das neue Berlin/Eulenspiegel Verlag
"Dank für ihr angebotenes Manuskript" ("To be continued..."). "Aber es kommt für uns nicht in Frage, positiv gesagt: was wir im Programm haben, ist viel konventioneller und entspricht breiten Lesererwartungen." Davon hörte ich allerdings noch nichts!

Klugja war nicht nur meine älteste Freundin
Was noch? Die dümmste.

"Coco Jambo"
Beinahe dachte ich, dass der Mr. President-Song "Djambo, Djambo" heißen würde, und eigentlich ging es mir darum, dass ich gestern, bevor ich einschlief, mir zig Versionen abfantasierte, die Blondine zu baggern; es klappte aber nie, einmal erfuhr ich, dass sie ne echte Blonde sei (bezweifele das aber in Wahrheit, bin leicht krank, war gestern unfit, immer noch Fußschmerzen, Irtrachta ist auch mal wieder krank, schwerkrank, also doch nicht nur Pillenschuld, die Tiere, die mangelnde Sauberkeit bei Pseudohypersauberkeit; all der Zigarettenqualm machte mich gestern schwach); -so in etwa gings mir gestern auch mit dem sexy Blondie, einmal verwies sie auf nen Freund, dann konnte sie mich nicht ab, wollte nichts von mir, ich solle ihre Freundin baggern, aber die gefiel mir so sehr nicht, auch wiederum nicht so schlecht, -ne Abfuhr wollte ich da aber erst recht nicht erhalten, so zerschlug sich das, ich war Fotograf, Videoclip-Drehbuchschreiber, usw. Jedenfalls mit paar Euros auf der Tasche, mehr als realiter.

Irland 1 war eher ein Abenteuerurlaub
Am Anfang mit viel Alkohol, dann schrieb ich selten, nicht mehr, ohne Wohnung, Geld für Kneipen; das wollte ich eigentlich nachschreiben, es war nur Tramperfun, okay, paar Perlen dabei, aber halt wenig Action, besonders wenn man es rückblickartig schreibt, nicht mit Selbstüberschätzungen, -Unterschätzungen, Fehlurteilen, usw., im puren Leben. Ich dachte durchaus etwas an Tom Sawyer, Jackson Island und sowas. Aber Fischen konnten New und ich einfach nicht; ja, paar nette Bilder aus den Midlands hab ich aber. Soll ich sie in den Irlandroman einbauen?

Keine Perle
Aber mit drei Frauen an einem Abend in einer Kneipe rumgemacht, typisches Pubfieber: May, Mary, Theresa. Und New war mit seiner Perle Veronica da zugange, oder gerade nicht, deshalb holte er sich nach dem Saufen einen runter, wurde von der Perle aufgegeilt, ich trank ja nur, war aber bestimmt auch nicht unscharf (und ob das May-Baggern tatsächlich stattfand, weiß ich nicht, in der Form, verknallt war ich in sie schon, auch mit Fantasien).

Lochsia sagte, dass ich mich rasieren solle
Weswegen? Wo, unten rum?