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Donnerstag, 1. Juni 2017

Brutale Liebe/Augen-Aus/Schüler/Anha Ankes

Immer dann
"Immer wenn ich dir in deine blutroten Augen schaue, werde ich scharf!" "Aber ich habe doch gar keine roten Augen." Ritsch, ratsch, tropf, tropf.

Jedenfalls positiv
Hast du Aids, darfst du optimistisch deinem Tode entgegen sehn, denn der ist sicher, schön, nich?

Erdschosta Bloh sah gut aus
Sie lebte in einem Krankenschwesternheim, war geil, ich beschlief sie nicht.

Eine Annäherung an einen abgefahrenen Beinstumpf
Das Blut spritzt, aber wenigstens kann man das erigierte Glied des Boys sehen (rubbel, rubbel).

Buchladenfrau
Die Chance war da, ich kreativ, aber die Frau zu durchschnittlich.

Stars
Ein wichtiger Aspekt seines Erfolges, er ist homosexuell; sie machte früher recht bereitwillig die Beine bei entscheidenden Männern breit, heutzutage hat sie Angst vor Aids.

Ausnahmsweise kein Tanzroman
Momentan ist eh Romantik angesagt; wegen einer Frau wie Anha Ankes würde ich jede normale Beziehung aufgeben, jede. Übrigens von A. geträumt, wir hielten sogar kurz Händchen, ich legte meinen Arm um sie, dann verließ sie mich; eine andere Kollegfrau machte mich an, eine, die gut in Mathe ist, auf mich abfährt (das sagte sie relativ am Anfang des Traumes), dann kam Anha, sagte, dass Bio doch nicht ausgefallen wäre; echt nicht, fragte ich sie, tröstete sie und mich durch ein Streicheln und das Eingeständnis des Begehrens; sie ließ sich über einige Mitschüler aus, dann verließ sie mich, da ich ja ihr Schüler sei.

Montag, 3. Oktober 2016

Hirsebrei macht intelligent/Vater und Sohn/Traum drei/Tahiti

"Vater, warum hast du mich nur Petra genannt?"
"Sei still, Sohn, iss deinen Hirsebrei."

Traum drei
Ich war in Niveas Stube (Wohnung), ebenfalls mit Ado, er haute rasch ab, ich musste noch wat holen, nicht das "Geht so"-Manuskript, das gehört ihr; sie hatte so viele elektrische Geräte in der Hütte, Waschmaschine, Staubsauger, nen neuen; Spülmaschine, die Wohnung bestand auch zumindest aus 2 ½ Zimmern, Wohnraum extra, zu ihrer tatsächlichen; Ado haute ab, Gundo holte ihn ab, kein Bild von Nivea nirgendwo, die beiden kannten sie nicht, ich blieb noch etwas, schaukelte etwas auf dem Bett, Erinnerungen kamen mir hoch, außerdem dass ich die Wohnung nun langsam verlassen müsse; ich wollte Nivea nicht begegnen, da ich nur kurz was abholen wollte; ein Durchstöbern des Schrankes unterdrückte ich, wollte gehen, die Außentür ging auf, große Feierlichkeiten schienen zu starten, heiratete da jemand, Niveas Bruder war da, er grüßte mich, andere bekannte und unbekannte Menschen kamen, keiner störte sich an mir, also blieb ich, dachte daran, nen Blick auf Nivvi zu erhaschen, sie vielleicht gar zu baggern? Niveas Mutter kam, übersah mich geflissentlich, hätte ich gerade von der nicht gedacht, die Königin fehlte noch, Traumhochzeiten schwebten irgendwie vor, aber nicht mit mir, denk ich, und dann kam Nivea, agierte im Hintergrund, gut sieht sie aus, besser als in der Erinnerung, aber doch zu füllig; ihre Mutter beschwerte sich über jemanden, dem man den Schlüssel abnehmen sollte, ich hatte gar keinen, lieferte ihn ab, Nivea kam zu mir, nahm mich bei der Hand: "Du hier, Überraschung!?" "Und du, glücklich?" "Ja, ich hab nen Boy aus ner überregionalen deutschen Zeitung angerufen, aus Berlin, er verdient 5 000 Euro im Monat, ich war am Weekend bei ihm, Mann, oh Mann, das war gut!" "Berlin?" "Ja, und du?" "Ich find dich schick, richtig für nen Kuss." "No, no." "Magst du mich wenigstens etwas?" "Doch, doch!" Sie zeigte mir ihre Wohnung, zu einer Begrüßung ihrer Mutter kam es nicht, die war auch merkwürdig fett, das Bild eines großen, braunäugigen Mannes schwebte im Raum, Nivea sah fast wie Marylina Bloß aus, jedenfalls gut. Und ihr Handgriff gefiel mir; hoffentlich erlebt sie keine Enttäuschung mit dem Boy, ob er sie dauerhaft ertragen kann, aber sie ist zumindest potenziell lernfähig, denk ich. Und ich?

Fast Thaiti
"Hallo, Nivea. Bitte leg..." "Hier Lamski, wer spricht denn da?" "Sorry, ich habe mich verwählt." "Lamelski." "Hier Eckhard, bitte, lege nicht auf, Nivea, ich möchte..." "Was willst du?" "Ich möchte dich zu einem vierwöchigen Urlaub auf Thaiti einladen, sag Ja, innerhalb des nächsten halben Jahres, du hast drei Tage Zeit, dir das zu überlegen, Ende April wär die erste Möglichkeit, -ich verarsch dich nicht." "Mal gucken." "Aber ohne deinen Freund; du wohnst mit mir zusammen, in nem Hotel, ich werd versuchen, dich zu baggern, aber ohne Belästigung, du kennst mich ja, wir wohnen Zimmer an Zimmer; wenn du möchtest, auch in einer Zweiersuite, mit Doppelbett oder zwei Einzelbetten." "Und wer bezahlt das, -ich habe übrigens derzeit keinen Freund mehr, mit wie vielen Frauen hurtest du denn rum?" "Bisher mit keiner, soll ich vorbeikommen?" "Du bist wohl panne, aber ne Pizza könntest du vorbeischicken." "Mach ich." "Sag, hast du im Lotto gewonnen, wurd ein Buch von dir angenommen, mit Vorschuss, nein; bist du krank?" "Das nicht, ich spiele in nem Fernsehgame mit, und du dann ja wohl auch, kannst entdeckt werden, von mir oder so, dem Produzenten, der passt altersmäßig eh mehr zu dir als mir, keine Produzentin. -Hattest du den Freund denn überhaupt?" "Klar, aber nur kurz, nur hatte ich auf dich absolut keine Böcke, weißt du ja, -auch auf Thaiti brauchst du dir keine Hoffnung machen, ne kleine vielleicht." "Okay, ich ordere jetzt die Pizza." Ich rief ein Taxi, fuhr zum Pizzaladen, schellte bei Nivea an, sagte, ich sei der Pizzamän, sie drückte drauf, wartete an der Tür, sah mich, ließ mich dennoch ein, sah gut aus, was sollte sie auch sonst machen? "Ich weiß nicht, ob ich das Mami sagen darf, ob ich sie noch anrufen darf, kurz vor 11 abends, was meinst du, Josie?" "Jein." In Gedanken: "Heute pennen wir zusammen, Nivea, das ist klar!" Sie macht die Kiste an, labbert mit ihrer Mutter, die faselt wat von "Asi", Nivea verteidigt mich sogar; ihre Mutter: "Ja, wenn du meinst, mach doch, was du willst, und so schlecht sieht er nicht aus." "Er hat auch noch neue Kronen, bis auf einen Zahn." "Der ist doch nicht etwa da?" "Doch, möchtest du ihn sprechen?" "N.-ja, willst du mal wieder zum Essen vorbeikommen, Ecki, so heißt du doch?" "Man sollte sich mit seinen Schwiegereltern nicht schlecht stellen." "Er labbert Scheiße, ist bestimmt betrunken. Tschau, Mama." Ich streichelte Nivea etwas, ihre Jeans, poh, ein Rohr, sie öffnete die Beine leicht: "Jetzt ist aber Zeit für nen Quickie, ich muss morgen früh arbeiten, das willst du doch?" "Und du natürlich nicht, klar." "Pass auf, ich schmeiß dich noch raus, komme."
Und so kam ich, fuhr nach Hause, wollte dennoch den Werbeurlaub mit Nivea machen, aber gelang er auch? Ich werde darüber berichten, später.

Freitag, 22. April 2016

American Murder/Zeit der Unschuld/Hippies, Promis, Winonas Jugend/Ryder

"American Murder"-Kritik
FFA (Fischer Film Almanach), Frankfurt am Main 1990, Seite 23: "In der kalifornischen Wüste. Einsamkeit, Hitze, Aggressionen, Vater, der an einem Windmühlenenergieprojekt arbeitet, lässt Sohn aus erster Ehe, den er seit 20 Jahren nicht mehr gesehen hat, nachkommen. Sohn schläft mit der neuen Frau des Vaters. Diese tötet einen Tankstellenbesitzer, der ihren Mann als Mörder beschimpfte und sie umbringen wollte. Vater will dann Sohn umbringen, dafür tötet Sohn den Vater. Das alles stellt sich als Plan der Frau heraus. Sie tötet ihren Bruder, einen Polizisten, weil dieser ihr Spiel durchschaute. Doch dann ist der Tankstellenbesitzer wieder lebendig; auch der Vater ist nicht tot. Alle schießen auf- und umeinander und liegen dann am Boden. Tot? Wir wissen es nicht. Vater und Sohn sehen sich an und lachen. Worüber? Auch das wissen wir nicht. Wir vermuten aber: über die Zuschauer, die sich diesen unglaublichen Schwachsinn bis zum Ende angetan haben. Aus dem Wust an Dilettantismus, der sich vor allem hinter der Kamera anhäuft (Regie, Buch, Ausstattung, usw.), hebt sich nur die Musik von Hawk Wolinski angenehm ab." USA, 1988. Regie: Doug Campell. Ich vermute, dass die Frau mit dem Tankstellenbesitzer verbandelt war, der impotente Vater dahinter kam, deshalb seinen Sohn herbei holte, um die Untreue seiner Frau anzutesten; ihr Bruder war vermutlich schwul, hatte sie nicht bestiegen, was sollte sie also machen, als ihn umzubringen: Läuft er als Zombie rum? Und Vater und Sohn wollten die Frau bluffen, der Vater erlebte in Wahrheit sein Coming Out, war gar nicht impotent, sondern homosexuell geworden, und der Sohn war bi, das erfuhr der Vater in nem Homopuff, deshalb holte er ihn herbei. Ich frage mich nur, was sie mit den Leichen machen, in der Wüste verscharren, ob das Windmühlenprojekt erfolgreich war?
Ich sah den Film nicht, aber zu schwachsinnig muss er nicht sein (ist es aber wohl doch, denn die Kritiken der Filme, die ich sah, decken sich ca. mit denen der Autoren dieses Almanachs, -im Stil ganz anders als der von 1994, Buchstabe A bisher, 34 Seiten).
Herausgegeben wurde das Buch von Walter Schobert und Horst Schäfer; die Texte stammen auch noch von W. Schwarzer, R. Kleber, M. Zurhorst und P. Werner. Alles Männer. Der Schobert wollte nach so viel Videotie nur noch Herausgeber spielen, befürchtete ansonsten ne "Verblödung" (egal, was man sagt, Video wirkt, wenn man sich nur Machwerke anschaut; viele Machwerke, ja; nur solche Zeitgenossen gibts wohl nicht, vielleicht Psychopathen, die ansonsten morden gehen würden).

Winona-Schätzchen
Fast am Set von "Zeit der Unschuld": "Ich hab ne Taille, was? Alles nur geschnürt, mein Arsch etwas ausgepolstert, aber die Brüste, die sind echt, viel, nicht, bei dieser Figur, meiner Größe?" Später, ein Interview: "Ja klar fahren Starregisseure auf mich ab, ich bin ja niedlich, nicht; sehe sie als Väter, Vaterfiguren; nicht unbedingt alle wollen mich als Tochterfigur sehen, ich weiß, aber was soll ich denn machen, ich weiß, dass bestimmt 10 Millionen Männer mich als Freundin haben wollten, aber was soll ich denn machen, wenn alle mich gleichzeitig bestiegen, würde ich platzen oder in nem Samenmeer ertrinken, ich habe ja nen festen Freund, bin treu, lese immer noch etwas, springe aber auch in Computernetzen herum. Ein Freund von mir, der könnte höchstens 10 Jahre älter sein als ich, höchstens drei Jahre jünger, ich bin ja erst 22, ein Sechzehnjähriger wär mir dann doch zu jung, du zum Beispiel, wie alt bist du, 17, 18, vielleicht 24, du bist ganz nett, aber was hast du mir zu bieten, ich bin jung, habe aber viel mehr erlebt als viele, bin reich, in der Welt rum gekommen, verdiene 2 Millionen Dollar pro Film und mehr, sah all die anderen Promis, lebte mal unter Models, kannte von meinen Eltern her auch Hippies, Unwohlstand, was soll ich denn machen?" Das stimmt.